122. Über den Wolken (LB1/128)  */*

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(Reinhard Mey)

{VS: a,D,G,}

1.
[~] Wind nord/ost, Startbahn null [a]drei ~ [D]bis hier hör ich die Mo-[G]toren
[] Wie ein Pfeil zieht sie vor-[a]bei~ [D]und es dröhnt in meinen [G]Ohren
[~] Und der nasse Asphalt [a]bebt~ [D]wie ein Schleier staub der [G]Regen
[] Bis sie abhebt und sie [a]schwebt~ [D]der Sonne ent-[G]gegen

Ref.
[~] Über den [a7(002010)]Wolken [D]muss die Freiheit wohl [G]grenzenlos sein
[]Alle Ängste alle [a]Sorgen, sagt man [D]blieben darunter ver-[G]borgen, und dann
[C]würde was uns gross und [G]wichtig erscheint [D]plötzlich nichtig und [G]klein

2.
[~] Ich seh ihr noch lange [a]nach [D]seh sie die Wolken er-[G]klimmen
[] Bis die Lichter nach und [a]nach [D]ganz im Regengrau ver-[G]schwimmen
[~] Meine Augen haben [a]schon [D]jenen winz'gen Punkt ver-[G]loren
[] Nur von fern klingt mono-[a]ton [D]das Summen der Mo-[G]toren

Ref: Über den Wolken ...

3. {G,a,D,G}
Dann ist alles still ich geh Regen durchdringt meine Jacke
Irgendjemand kocht Kaffee in der Luftaufsichtsbaracke
In den Pfützen schwimmt Benzin schillernd wie ein Regenbogen
Wolken spiegeln sich darin ich wär gern mitgeflogen

Ref: Über den Wolken ...


Letzte Aktualisierung 15-Jul-2007   --   https://www.phipsi.at/thofi